Vom Glatteis bis zum Vrenelisgärtli
Fünf Minuten zu spät trafen Stefan und ich im Heuried ein - fast zeitgleich kam die zweite Organisatorin, Monika, um die Ecke. Wohl abgesprochen stand jedoch Patrick bereits vor dem Eingang und hat die 10-köpfige Gruppe Aquarianer in Empfang genommen. Wobei, wer genau hinschaute sah, dass Walti bereits hinter der Schranke stand. Ich bemerkte scherzend, dass er wohl einen VIP Platz habe. Auch Peter hatte sich bereits im Gebäude umgesehen und kam stilecht im gefütterten Holzfällerhemd („Aus der Landi!“) um die Ecke. Gemeinsam gingen wir zum Rand des Eisfeld und wurden vom Eismeister begrüsst, der kurz darauf die Eisbearbeitungsmaschine - laut Wikipedia auch Eismaschine, Eishobel oder Zamboni genannt - in Betrieb nahm und optimale Bedingungen für uns schaffte.
Nachdem wir die Spikes montiert und eine kurze Einführung erhalten hatten, spielten wir uns ein. Zu Beginn war's ganz gut, dass das Spielfeld für uns grosszügig abgesperrt wurde. Nach und nach trafen die Eisstöcke das Ziel, wonach es zur Gruppeneinteilung und dann zum eigentlichen Spiel überging. Zuerst noch etwas zaghaft waren Walti und ich unterwegs. Peter, der Dritte im Bunde war da schon mutiger und sollte bis zum Schluss - zusammen mit Walti - einige entscheidende Würfe herbeiführen. Stefan, Monika und Kirsten wurden schlussendlich Turniersieger:innen, was keiner weiteren Beschreibung ihrer phänomenalen Fähigkeiten bedarf 😊 Eliane und Patrick sowie Regina und Anne waren ihrerseits als Power-Duo unterwegs und schossen ihre Eisstöcke gekonnt über den glatten Untergrund. Obwohl einige Tipps zum Vorteil des gegnerischen Teams Wirkung zeigten, stand der Spass ganz klar im Vordergrund und kam auch keineswegs zu kurz - wie immer eigentlich! Nach fast zwei Stunden waren alle Oberarmübungen erledigt und wir posierten für ein letztes Foto bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen.
Dann gings ins Restaurant mit dem blumigen Namen „Vrenelisgärtli“, wo der Hackbraten, Öpfelchüechli und weitere Köstlichkeiten auf uns warteten. Man muss schon sagen, Jochen fehlte in der Runde. Dies zeigte sich folgendermassen: Patrick bestellte sich nach der Hackbratenportion noch ein Dessert und sah immer noch hungrig aus. Es wurde scherzhaft festgehalten, dass er ohne die essenstechnische Unterstützung von Jochen wahrscheinlich noch beim „gelben M“ an der Raststätte vorbeimüsse (hat er dann aber nicht gemacht)😉 Auf den Kaffee folgte dann ein allgemeines Aufbrechen in den frühlingshaften Nachmittag.
Wir bedanken uns herzlich bei Monika und Patrick für die tolle Organisation und freuen uns bereits auf den nächsten Anlass, den wir hoffentlich in einer ebenso illustren Runde verbringen dürfen.
Alle Eindrücke des Winteranlasses vom 22.02.2026 findet ihr in der Bilder-Galerie.