AQUARIUS - Tauchclub Zürich

PRAXISTIPPS ZUM TROCKENTAUCHEN

Neopren- und beschichtete Anzüge

  • Neoprenanzüge sind meistens massgeschneidert und verfügen bereits über einen guten Thermoschutz
  • Beschichtete Anzüge (Cordura, Nylon, Trilaminat etc.) haben keine Isolationswirkung
  • Die Bewegungsfreiheit von beschichteten Anzügen ist besser
  • Die beschichteten Anzüge sind weniger voluminös und können gut verpackt werden

Merkmale eines Trockentauchanzuges

  • Man (n und Frau) kommt trocken aus dem Wasser -;)
  • Gasdichter Reissverschluss
  • Lufteinlass- und Auslassventile
  • Wasserdichte Stiefel oder Füsslinge
  • Das ausgleichende Luftvolumen verhindert Quetschfalten und dadurch ein eventuelles Barotrauma der Haut

Reissverschluss

  • Der Reissverschluss ist ein zentrales Element des Trockentauchanzuges. Er ist gas- und wasserdicht
  • Beim Schliessen des Reissverschlusses ist darauf zu achten, das keine Fasern des Unterziehers eingeklemmt werden
  • Der Reissverschluss muss regelmässig gereinigt und mit Paraffin oder Bienenwachs geschmiert werden
  • Beim Zusammenlegen oder -rollen ist darauf zu achten, dass der Reissverschluss nicht geknickt wird
  • Beim Lagern des Anzugs den Reissverschluss immer offen lassen

Ein- und Auslassventile

  • Da auch beim Trockentauchen mit einer Tarierweste getaucht wird, ist es wichtig auf die Positionierung des Einlassventils zu achten
  • Das Einlassventil muss gut bedienbar sein
  • Durch das Aufblasen der Tarierweste darf kein Druck auf das Einlassventil ausgeübt werden.
  • Das Auslassventil ist meist als Überdruckventil konstruiert. Durch Drücken oder Ziehen wird Luft abgelassen
  • Der Ansprechdruck der Membran kann durch Drehen des Ventils verstellt werden
  • Mit ein wenig Übung ist es möglich, das Auslassventil so einzustellen, dass der Überdruck automatisch entweicht
  • Ab und zu Ventile von Schmutzpartikeln reinigen und nur die nötigen Teile einfetten.
  • Membranen nie mit Siliconspray besprühen

© Ruedi Wegmüller - so irgendwann um 2000 rum